Der Ablauf einer Implantatbehandlung
Nach einer ausführlichen Beratung, Untersuchung und den notwendigen Röntgenaufnahmen sind die folgenden Schritte nötig um einen perfekten Zahnersatz zu erhalten:
- Einbringen des Implantates unter örtlicher Betäubung
- Die Einheilzeit im Unterkiefer dauert mindestens 6 Wochen und im Oberkiefer mindestens 12 Wochen. Bei starken Rauchern oder schweren Allgemeinerkrankungen wie Zuckerkrankheit, Herz- und Kreislauferkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen, Tumorerkrankungen mit Chemo- oder Strahlentherapie ist die Einheilung erschwert oder eine Implantation unmöglich. Lassen Sie sich vom Zahnarzt beraten. Patienten vergleichen die Abheilphase häufig mit der nach einer Zahnextraktion. Meist wird nach dem Abklingen der örtlichen Betäubung noch ein leichtes Schmerzmittel eingenommen. In seltenen Fällen heilen Implantate nicht ein und werden vom Körper abgestoßen.
- Nach der Einheilzeit wird ein Abdruck für den individuellen Zahnersatz genommen.
- Nach der Fertigstellung des Zahnersatzes wird dieser vom Zahnarzt angepasst und fest und sicher fixiert. Mit den neuen Zähnen lässt es sich dann sofort wieder kraftvoll zubeißen. Um die Gefahr einer Periimplantitis – einer Entzündung des Knochens um des Implantat herum, ähnlich einer Parodontitis („Parodontose“) am natürlichen Zahn – zu vermeiden, sollte man stets für eine gute Mundhygiene sorgen. Denn bei gründlicher Pflege und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung kann ein Implantat ein Leben lang halten!
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Bohrung
Einheilphase und Einsetzen des Gingivaformers
Fertigstellung der Krone

